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Der Wecker läutet, und der Tag beginnt. Wenn man sich danach fühlt und genügend Zeit hat, gönnt man sich am Morgen noch eine Moka oder einen Filterkaffee, um dem Tag einen gewissen Flair zu verleihen. Hier passt ein Messlöffel aus Holz perfekt ins Bild. Im Alltag kann mit diesem praktischen Hilfsmittel der Kaffee genau so gebrüht werden, wie man ihn gern hat. Mit einer Länge von 9.5 cm und einer Breite von 4.5 cm ist dieser Löffel zudem sehr gut zu verstauen. Ausserdem lässt er sich dank einer dünnen Schlaufe ganz einfach neben der geliebten Kaffeebrühstelle aufhängen.
In einer Bestellung erhälst du ein wunderschöner Löffel aus Holz. Sie wird sorgfälltig und liebevoll verpackt und aus unserem Lager in der Schweiz versendet.
Kaffeebohnen sind streng genommen gar keine Bohnen, sondern Samen der Kaffeepflanze. Sie stecken im Inneren roter Früchte, den sogenannten Kaffeekirschen. In jeder Kirsche liegen meist zwei Samen, unsere „Bohnen“, mit ihren flachen Seiten aneinander. Nur manchmal entwickelt sich eine einzelne runde Bohne, die man Perlbohne nennt. Die Samen bestehen aus nährstoffreichem Gewebe, das Koffein enthält, zwischen 0,8 und 2,5 Prozent. Dieses sorgt für den bekannten Wachmacher-Effekt.
Zur Familie der Rubiaceen gehören rund 40 Kaffeearten, doch fast der gesamte Welthandel dreht sich um zwei: Arabica und Robusta (Canephora). Arabica macht etwa 60 Prozent der Weltproduktion aus. Sie wächst im Hochland, etwa in Brasilien, Kenia oder Kolumbien, und gilt als die feinere Sorte. Ihre Bohnen sind oval, grünlich-blau und haben eine geschwungene Naht. Arabica-Kaffee schmeckt mild, aromatisch und leicht fruchtig. Robusta dagegen wächst in niedrigeren Lagen, zum Beispiel in Vietnam oder Indonesien. Sie ist widerstandsfähiger, enthält mehr Koffein und schmeckt kräftiger und bitterer, dafür aber säureärmer. Robusta sorgt auch für die typische Crema auf dem Espresso. Je nach Region werden beide Sorten gemischt, in Süditalien etwa 60 % Arabica zu 40 % Robusta, im Norden eher 100 % Arabica.
Die Qualität einer Bohne hängt stark von der Anbauhöhe ab. In hohen Lagen reifen die Früchte langsamer, was das Aroma verbessert. Begriffe wie SHB (Strictly Hard Bean) oder SHG (Strictly High Grown) kennzeichnen solche hochwertigen Hochlandbohnen. Auch Grösse und Fehlerfreiheit spielen eine Rolle, je grösser und reiner, desto teurer die Bohne.
Kaffee ist eines der wichtigsten Handelsgüter der Welt. 2022 wurden über 10 Millionen Tonnen Rohkaffee geerntet, mehr als 80 % davon in nur zehn Ländern, allen voran Brasilien, Vietnam und Kolumbien. Millionen Menschen leben direkt oder indirekt vom Kaffeeanbau.
Kaffee, für viele der beste Start in den Tag. Doch das beliebte Getränk hat eine faszinierende Geschichte und steckt voller spannender Fakten. Kaffee wird aus den gerösteten und gemahlenen Samen der Kaffeepflanze hergestellt. Diese Samen, die wir „Kaffeebohnen“ nennen, stammen aus roten Früchten, den Kaffeekirschen. Je nach Röstung variiert die Farbe des Getränks von hellbraun bis tiefschwarz. Kaffee enthält Koffein, das uns wach macht, und sogar etwas Vitamin Niacin.
Der Ursprung des Kaffees liegt in Äthiopien, genauer gesagt in der Region Kaffa. Der Legende nach entdeckte ein Hirte namens Kaldi im 15. Jahrhundert die belebende Wirkung, als seine Ziegen nach dem Fressen roter Früchte plötzlich munter herumsprangen. Mönche probierten die Früchte aus, rösteten sie, und fanden heraus, dass der Aufguss sie beim Beten wach hielt. Von Äthiopien gelangte der Kaffee über Jemen in die arabische Welt, wo im 16. Jahrhundert die ersten Kaffeehäuser entstanden, zunächst in Mekka, später in Kairo und Istanbul. Trotz mancher Verbote wurde Kaffee bald zum beliebten Getränk im Osmanischen Reich. Im 17. Jahrhundert kam der Kaffee schliesslich nach Europa. In Städten wie Venedig, Oxford und Paris eröffneten die ersten Cafés, Treffpunkte für Handel, Politik und Kunst. In Deutschland war Bremen 1673 die erste Stadt mit einem Kaffeehaus. Bald darauf folgten Hamburg, Regensburg und Leipzig. In Wien wurde das erste Kaffeehaus 1685 eröffnet, und die berühmte Wiener Kaffeekultur war geboren.
Kaffee wirkt anregend und leicht entwässernd. Studien zeigen, dass drei bis vier Tassen täglich mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und sogar einige Krebsarten verbunden sein können. Zu viel Kaffee kann aber auch Nebenwirkungen haben, etwa bei Schwangeren oder bei Menschen mit bestimmten Stoffwechselkrankheiten. Ausserdem beeinflusst Kaffee manche Medikamente, zum Beispiel das Schilddrüsenhormon L-Thyroxin.
Früher war Kaffee ein Luxusgut für Adlige und wohlhabende Bürger. Die ärmere Bevölkerung trank Ersatzgetränke wie Malz- oder Zichorienkaffee. Erst im 18. Jahrhundert wurde Kaffee für alle erschwinglich, und zum Symbol von Geselligkeit. In vielen Ländern gehört die Kaffeepause heute fest zum Alltag. Berühmte Persönlichkeiten wie Goethe, Balzac oder Beethoven waren leidenschaftliche Kaffeetrinker, letzterer zählte angeblich genau 60 Bohnen pro Tasse! Heute ist Kaffee das zweitwichtigste Handelsgut der Welt nach Erdöl, und aus unserem Leben kaum wegzudenken. Ob Espresso, Cappuccino oder Filterkaffee: Jede Tasse erzählt eine Geschichte, die vor Jahrhunderten in den Bergen Äthiopiens begann.
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